Zwei Dutzend Interessierte trafen sich am 28. März in der Gesamtschule Unterstrass. Seit gut sieben Jahren befindet sich diese Schule in einer Zusammenarbeit mit der ZHAW zum Thema Coachinggespräche in der Schule.
In einer kürzlichen Untersuchung äusserten rund 50 Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe ihre Meinungen zu den Coachings. Dieter Rüttimann stellte die Ergebnisse vor und die Teilnehmenden tauschten sich darüber aus.
Die Reihe von Netzwerktreffen, organisiert in Kooperation zwischen MLV und dem Verein QuiSS, wird fortgesetzt am 12. September 2026.
Am Netzwerktreffen vom 28. März, organisiert vom Verein QuiSS in Zusammenarbeit mit dem MLV, setzen wir unsere Reihe zum Thema Lerncoaching fort. Anmeldeschluss ist am 25. März.
Rund 25 Personen feierten auf der Strahlegg das Jubiläum des MLV. Bei zügigem Wind erklomm eine Gruppe zuvor das Schnebelhorn und genoss einen fantastischen Sonnenuntergang. Später wurde es gemütlich in der Sennhütte bei einem Rückblick auf die Vereinsgründung und einem feinen Nachtessen. Am Schluss gab es dann noch Gesang in froher Runde.
Rund 20 Interessierte trafen sich am 13. September 2025 in der Gesamtschule Unterstrass zu einer Weiterbildung, organisiert vom Verein QuiSS und dem MLV.
Es ging um das Buch «Kindheit. Eine Beruhigung». Das Werk aus dem Kein & Aber Verlag stammt von einem Autorenkollektiv, zu dem auch Dieter Rüttimann gehört. Er beleuchtete in seinem Referat die beiden Kapitel «Warum sollen Kinder zur Schule gehen?» und «Ist eine gerechte Bildung möglich?». Wie immer an diesen Treffen geschah dies im regen Austausch mit und unter den Teilnehmenden.
Am Netzwerktreffen vom 29. März startete Olaf Köster von der PHZH mit der Einstiegsfrage: «Welches sind die grössten Herausforderungen in eurem Berufsalltag?» und löste damit intensiven Austausch an den Vierertischen aus. Nach einem Infoblock mit Fokus auf Bindungstheorien befassten sich die gut zwei Dutzend Teilnehmenden mit konkreten Handlungsmöglichkeiten in ihrem eigenen Unterricht – wieder im angeregten Gruppengespräch. Fazit: Störungen und herausforderndes Verhalten gehören zum Schulalltag. Nehmen wir sie nicht persönlich und gehen damit professionell und wirksam um.
Der Anlass wurde gemeinsam organisiert vom MLV und vom Verein QuiSS.
Wie gelingt es uns Lehrpersonen, mit Kindern so zu sprechen, dass sie im Dialog engagiert und aufmerksam sind? Dieser Frage geht Barbara Volk in ihrem Workshop am Netzwerktreffen des Vereins QuiSS vom Samstag, 7. September nach. Eingeladen dazu sind auch die Mitglieder des MLV (siehe auch vorangehenden Post «MLV und QuiSS spannen zusammen».
Inputreferat, Videobeispiele und Austausch unter den Teilnehmenden stehen auf dem Programm. Einzelheiten finden sich im PDF unten und eine Weiterleitung der Einladung ist ausdrücklich erwünscht.
Fast 80 Personen – darunter viele junge – fanden sich am 25. Oktober im Institut Unterstrass ein. Der Mehrklassenlehrerinnen- und lehrerverein des Kantons Zürich (MLV) hatte eingeladen und «Lernen ohne Noten» hiess das Thema. Alessandra Orlando und Melanie Schweizer, zwei Lehrerinnen an der Primarschule Bonstetten, präsentierten ihre Erfahrungen dazu.
Auch in ihren Klassen wird für jedes Kind zweimal jährlich ein Zeugnisformular ausgefüllt. Nur: Eltern von Bonstetter Schulkindern können darauf verzichten, es einzusehen. Eltern einer Unterstufenklasse erhalten darauf einen QR-Code und der führt zu einer Audiodatei. Zu hören sind Kind und Lehrperson in einem zehnminütigen Gespräch. Die Kinder sammeln ausserdem ihre Lernspuren in einem Portfolio. Das zeigen sie in den Ferien ihren Eltern und dokumentieren so ihre Lernprozesse. Die Eltern wiederum schreiben eine Rückmeldung zu der Lernspurensammlung.
«Wir merken, dass wir damit viel stärker in den Dialog mit den Kindern kommen», so die beiden Lehrerinnen. Zudem gewinnt der Aspekt der Förderung an Bedeutung: In ihrem Gespräch legen Lernende und Lehrperson jeweils Ziele für die nächste Etappe fest. Diese Abmachungen werden im folgenden Semester immer wieder thematisiert und das stärkt die Beziehung. «Wir erhalten nun auch viel mehr Feedback zu unserem Unterricht», stellen die beiden Lehrerinnen fest. Schulleiter Michael Illi betonte, dass nicht alle Lehrpersonen in seinem Team dieses Verfahren anwenden – mitmachen ist freiwillig.
Die angeregte Diskussion im Plenum zeigte, wie aktuell dieses Thema ist. In vielen Schulen werden Alternativen zu den Ziffernnoten angewandt oder geprüft. Der MLV bleibt darum am Thema dran: An der Ideenbörse vom Mittwoch, 6. März 2024 im Schulhaus Mattenhof tauschen die Teilnehmenden ihre Erfahrungen mit dem Thema «Alternative Beurteilung» aus.
Rund 30 Gäste erlebten am 30. September einen anregenden Abend in Dietlikon: Dieter Rüttimann plädierte engagiert für eine faire und transparente Praxis bei der Beurteilung und Selektion in der Volksschule.
Im ZLV-Magazin 5-21 erschien eine Zusammenfassung des Referats.
Lehrpersonen, die eine altersgemischte Abteilung unterrichten, leisten in der Regel einen höheren Arbeitsaufwand – das ist die klare Position des MLV. Schulleitungen sollten dies in der Pensenplanung im Rahmen des neuen Berufsauftrages berücksichtigen.
Argumente für Verhandlungen mit der Schulleitung finden sich hier.